Die Naturschutzjugend in St. Ingbert

NAJU-Camp '24: 29. Juli - 1. August

Naturcamp für Kinder und Jugendliche: Gemeinsam die Natur entdecken und erleben

 

20.06.24 „Als Kind habe ich unzählige Stunden in der Natur verbracht und jede Minute genossen. Meine Eltern haben mir früh beigebracht, die Schönheit und Vielfalt der Natur zu schätzen. Wir haben gemeinsam Ausflüge in Wald und Flur gemacht, sind am Bach entlang spazieren gegangen und haben die Natur in all ihren Facetten erkundet. Ich erinnere mich an die Lagerfeuerabende, an denen wir Geschichten erzählt, Lieder gesungen und Stockbrot geröstet haben, und an die Wanderungen, bei denen wir Tiere beobachtet und Pflanzen bestimmt haben. Diese Erlebnisse haben mein Verständnis für die Natur vertieft und mein Bewusstsein für Umweltschutz geschärft.“ Dies erzählt Barbara Böhme, heute Vorsitzende des NABU St. Ingbert.

Die Zeit in der Natur schenkt nicht nur unvergessliche Erinnerungen, sondern lehrt auch wichtige Werte wie Respekt vor der Natur, Achtsamkeit und Dankbarkeit. Genau deshalb findet in diesem Jahr ein NAJU-Camp statt. NAJU steht für Naturschutzjugend im NABU. Die Natur ist ein wertvolles Gut, das es zu bewahren gilt. Wie wichtig es für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist, Natur in der Gruppe Gleichaltriger zu erleben, ist unumstritten. Unter der einfühlsamen Anleitung eines Teams aus Betreuern und Betreuerinnen sowie Naturpädagogen werden die jungen Menschen an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen, die nicht nur Spaß machen, sondern auch soziale Kompetenzen stärken, das Bewusstsein für die Umwelt schärfen und die Möglichkeit bieten, neue Freundschaften zu knüpfen.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass Naturcamps einen wichtigen Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen leisten können.“ ergänzt Helmut Graf, der selbst viele Jahre Erfahrung im Bereich Naturschutz hat und das Camp mitorganisiert. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam, um sich einen Platz im Naturcamp zu sichern.

Kippensammeln für die Umwelt

22.02.23 Zigarettenkippen finden sich überall. Sie werden achtlos weggeworfen. Kaum jemand denkt daran, welche Giftstoffe damit in die Böden und die Kanalisation gelangen.

Darauf möchten aufmerksam machen und zusammen mit den Kindern und Jugendlichen sowie dem stv. Nachhaltigkeitsbeauftragten der Stadt in der St. Ingberter Innenstadt Kippen sammeln. weiterlesen

 

Und noch mehr Wissenswertes zum Thema weggeworfene Zigarettenstummel:

https://www.oekotoxzentrum.ch/media/194897/2019_zigarettenstummel_de.pdf

Am Aschermittwoch trafen wir uns mit 11 eifrigen Kindern und Jugendlichen sowie Björn Dettenhofer von 4 Forest Saar, um in der Stadt nicht nur achtlos weg geworfene Kippen aufzusammeln, sondern auch um aufmerksam auf die vielfältigen Umweltbelastungen zu machen, die von den Zigarettenkippen ausgehen.

So haben wir zunächst Info-Plakate gestaltet, die vor der Kirche positioniert wurden. Danach ging es mit Eimern, Handschuhen und Greifzangen bewaffnet ans Werk. Die Fußgängerzone wurde akribisch unter die Lupe genommen und mit flinken Händen gesäubert.

Eine Stunde später waren unglaubliche 2200 (!) Kippen gesammelt. 

Von Passanten gab es viele neugierige Blicke und Kommentare wie „Das ist aber wirklich schade, dass man das überhaupt machen muss!“ Ob wir wirklich jemanden anregen konnten umzudenken?

So war unsere erste Aktion des neuen Jahres sehr erfolgreich, und für die Kids gab es zur Belohnung noch ein Eis, das nach getaner Arbeit umso besser schmeckte.

Text: Susann Apel

Fotos: Susann Apel und Barbara Böhme

Apfelernte auf der Streuobstwiese

Äpfel ernten hieß es am 8. Oktober auf der Streuobstwiese "Auf der Spick" zwischen St. Ingbert und Rohrbach. Zusammen mit den NAJUs haben wir ca. 160 kg Äpfel von den Bäumen geschüttelt und gesammelt und sie zum Oberwürzbacher Obst- und Gartenverein gebracht. Dort wurden sie gepresst und in Saft-Bags gefüllt. Natürlich gab es auch frischen Apfelsaft zu kosten. Wie man sieht, hat alles riesig Spaß gemacht.

Wildnis-Camp 2023

Im Mai '23 fand unser 1. Wildnis-Camp im Heim des Rohrbacher Obst- und Gartenbauvereins statt. Gemeinsam mit vielen Kindern und Jugendlichen haben wir gelernt, wie man ohne Feuerzeug und Streichholz ein Feuer macht, waren nachts im Wald unterwegs, um die Geräusche der Nacht zu erkunden, haben am Lagerfeuer Lieder gesungen, Fußball gespielt und im Freien übernachtet.

Ganz früh am nächsten Morgen sind wir mit den Vögeln aufgestanden, um bei einer morgentlichen Vogelwanderung ihren Gesängen zu lauschen. Danach hat uns Helmut mit Rührei vom Feuer und herrlichen Wildkräutertee verwöhnt, bevor es für alle wieder nach Hause ging.

Trashbuster - Müllsammeln im Biberrevier

Im März '22 trafen wir uns mit vielen motivierten Kindern und Jugendlichen am Rohrbacher Weiher, um dort das Biberrevier von Müll zu befreien.

Zwei Stunden lang haben wir das Gebiet rund um den Parkplatz durchkämmt und Unmengen an Müll sammeln können.  Was wir fanden, hat uns reichlich schockiert: Alte Sonnenschirme, Polster, Flaschen ohne Ende, sogar eine Fritteuse mit ausgehärtetem Fett war dabei!

Anita Naumann vom NABU St. Ingbert stellte uns im Anschluss den Biber vor und erzählte von seiner Ausrottung und Wieder-Ansiedelung im Saarland. Danach erkundeten wir das Biberrevier und konnten vielerorts seine Spuren entdecken.

Naturschutzjugend in St. Ingbert

Biodiversitäts-kampagne

 

 

 

 

 

 

 

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